Diesen Satz stellen sich Hundehalter sehr oft, wenn sie einen Hund nach Bandscheibenvorfall haben, er Probleme mit dem laufen hat aufgrund von verschiedenen neurologischen oder auch orthopädischen Erkrankungen wie z.B. Degenerative Myelopathie oder Spondylosen. Oder er einfach jetzt ein Hundesenior ist und ihm das laufen schwerfällt.
Den häufigsten Satz den wir in unserer Praxis hören ist, „Mein Hund läuft noch zu gut für einen Rolli“.
Wenn wir uns die Hunde dann anschauen, dann sehen wir meistens einen Hund der:
- keine Stabilität und kein Gleichgewicht in der Hinterhand hat
- beim Stehen sich schnell wieder hinsetzt, da er nicht lange stehen kann
- beim laufen selbst, eiert und ständig zur Seite kippelt
- beim laufen sogar ständig stürzt und somit wörtlich auf die Schnauze fällt
- Hunde die sich sehr anstrengen müssen, was Kraft raubend ist
Würden wir unserer Oma auch sagen, ein Rollator ist auf keinen Fall etwas für Dich, dafür läufst Du noch zu gut oder dafür bist Du noch zu jung? Wir warten bis es schlechter wird und dann kann man es ja mal probieren!
Was bedeutet es denn, wenn wir bei unserem Hund zu Früh einen Rolli einsetzen?
- er wird stabiler beim laufen und kann sein Gleichgewicht besser ausbalancieren
- er wird wieder belastungsfähiger und baut Muskulatur auf
- er kann sich wieder besser bewegen
- er reduziert Schmerzen und Fehlbelastungen
- er kippelt nicht mehr zur Seite, da der Rolli ihm den nötigen Halt gibt
- er stürzt nicht mehr und der Spaziergang ist nicht mehr Kräfteraubend
- es hat Lebensqualität und Lebensfreude
Wie sollte ein Rolli sein?
- am sinnvollsten ist ein Rolli auf Maß gemacht, damit er richtig passt und der Hund keine Folgeschäden bekommt, bei einer Maßanfertigung kann man auf das Handicap des Hundes eingehen
- er muss die Vorderhand entlasten und es darf kein Druck auf der Vorderhand liegen
- der Hund soll im Rolli mitlaufen können, damit er eben wieder Muskulatur und Gleichgewicht aufbauen kann
- mit dem Rolli sollte der Hund alles machen können was er auch vorher schon gemacht hat!!!
- er muss Geländetauglich sein
- er muss stabil sein und darf nicht hin und her wackeln, denn dies hat wieder einen großen Einfluss auf die Wirbelsäule. Ein Hund der einen Rolli bekommt soll durch den Rolli nicht noch mehr Probleme bekommen als er eh schon hat
Die Hunde die wir bislang mit Rolli versorgt haben, liefen sofort los und hatten richtig Spaß in der Bewegung.
Endlich können sie wieder selbstbestimmt dort schnüffeln wo sie wollen, dahin laufen wo es gerade am interessantesten riecht, sie haben einfach schlichtweg wieder mehr „Lebensfreude und Lebensqualität“.
Und das gilt auch für Dich als Hundehalter! Du musst Deinen Hund nicht mehr in Tragehilfe neben Dir herlaufen lassen, Deine Schulterschmerzen und Rückenschmerzen werden weniger und auch für Dich bedeutet es wieder mehr Lebensqualität.
Leider haben die Tierärzte und auch manche Tiertherapeuten nicht das nötige Fachwissen um zu entscheiden, wann es sinnvoll ist einen Hund mit einem Rolli zu versorgen, denn es wird auf der Uni oder in den Ausbildungsstätten nicht gelehrt.
Aber solltest Du unsicher sein, ob ein Rolli etwas für genau Deinen Hund ist, dann nimm mit uns Kontakt auf, wir selber haben Hunde die schon Jahre im Rolli unterwegs sind und arbeiten tagtäglich mit gehandicapten Tieren in unserer Praxis.
Wir geben Dir eine ehrliche Einschätzung für Deinen Hund und können Dir auch bei uns vor Ort den Unterschied zeigen wie es für Deinen Hund ist, mit und ohne Rolli unterwegs zu sein (Testen können wir, wenn wir auf die Maße von Deinem Hund einen evtl. Leihrolli momentan zur Verfügung haben).
Ansonsten nimm gerne Kontakt zu uns auf, entweder Telefonisch oder hier über unsere Seite über das Kontaktformular.







