Das gute alte Hausmittel „Retterspitz-Wickel“

 

Unsere Hunde können wie wir Menschen auch, verschiedene Gelenkerkrankungen bekommen wie z.B. Arthrose, Hüftdysplasie, Ellenbogendysplasie, oder eben auch mal gerne Zerrungen, Verstauchungen.

Oft sind diese natürlich auch schmerzhaft und unsere Fellnasen sollen natürlich keine Schmerzen erleiden.

Wir Menschen kennen den Quarkwickel den wir uns oftmals auf die schmerzenden Gelenke legen, auch das geht bei unseren Hunden. Oder aber man nimmt den guten alten Retterspitz und macht damit Wickel um die schmerzenden Gelenke.

Der Retterspitz Wickel ist schnell gemacht und man kann ihn bei folgenden Problemen anwenden:

  • Arthrose/Arthritis
  • Gelenkschmerzen
  • Sehnen-/Bänderproblematiken
  • Verstauchungen/Zerrungen
  • Gelenkerguss bei z.B. Kreuzbandriss
  • Hämatome
  • Entzündungen der Gesäugeleiste
  • nach Gelenkoperationen z.B. nach Kreuzband OP‘s

 

NICHT bei offenen Wunden anwenden.

 

Was braucht man um einen Retterspitz Wickel zu machen?

 

  • 2 ausgediente Küchenhandtücher
  • noch ein kleines Handtuch zum fixieren, oder eine selbstklebende Binde
  • Retterspitz
  • eine kleine Schüssel
  • Wasser

 

Wir mischen die Retterspitzlösung 1:1, d.h. Du nimmst einen Teil von der Retterspitzlösung und dann genau so viel Wasser.

Als nächsten Schritt, nimmst Du eines der Küchenhandtücher und tauchst dieses in die fertige Lösung und wringst es ein bisschen aus.

Nun legst Du das Tuch auf die betroffene Stelle und wickelst dann das zweite Küchenhandtuch drüber. Wenn Dein Hund nicht liegen bleibt, kannst Du es mit einem kleinen Handtuch oder einer selbstklebenden Binde fixieren. Der Wickel sollte nicht straff am Hundebein angelegt sein.

Wenn der Wickel an den Pfoten angelegt werden soll, kann man sich auch eine alte Socke zur Hilfe nehmen und diese über die Pfote ziehen und damit der Boden nicht feucht wird, entweder eine zweite Socke drüberziehen oder einen Gefrierbeutel für die Zeit über die Socke ziehen.

 

Wie lange wendet man den Wickel an?

Der Wickel sollte so lange angelegt bleiben, bis er warm wird. Da man mit Retterspitz auch warme Wickel machen kann, bleibt der warme Wickel so lange angelegt bis er kühl wird.

Die Retterspitz-Wickel kann man mehrmals am Tag machen, bei akuten Problemen 3-4 mal am Tag, oder 2-3 mal die Woche.

Nach dem Wickel das Fell abtrocknen, sofern es feucht ist. Danach kann man die betroffenen Gelenke vorsichtig durch massieren und durchbewegen.