Arthrose kann jeden Hund treffen, egal ob jung oder alt, klein oder groß…

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen beim Hund.

Meistens sind die Gelenke betroffen, die das meiste Gewicht tragen.

  • Schulter
  • Ellenbogen
  • Hüfte
  • Knie

Die Gelenkflüssigkeit und der Gelenkknorpel schützen die Gelenkoberfläche.

Der Knorpel ist glatt und durch verschiedene Ursachen wird der Knorpel geschädigt

und es entsteht eine Arthrose.

Ist eine Arthrose aktiv, d.h. liegt eine Entzündung vor, so ist das

betroffene Gelenk:

  • erwärmt
  • Schmerzhaft
  • geschwollen
  • gerötet

und in seiner Funktion eingeschränkt.

 

Ursachen für Arthrose:

  • autoimmune Prozesse
  • Gelenkinstabilitäten z.B. bei Hüftdysplasie
  • Knieproblematiken
  • Wachstumsstörungen
  • Fehlstellungen der Gliedmaßen
  • Überbeanspruchung
  • Gelenktrauma/Verletzungen
  • Frakturen
  • Entzündungen
  • Übergewicht

 

Symptome der Arthrose:

  • Schmerzen
  • Anlaufschmerzen
  • Lahmheiten
  • Bewegungseinschränkungen
  • Muskalabbau

 

Arthrose Ellenbogengelenk

 

 

Therapieformen

 

Tierärztliche Therapie:

  • Medikamentös mit nicht steroieden Entzündungshemmern oder mit Korticosteroiden
  • Diätetisch mit Glycosamin-Glykanen
  • Chirurgische Therapie

 

Alternative Therapie:

  • Chinesische Kräuter
  • Pilze mit medizinischer Wirkung
  • Kollagen/Grünlippmuschelpulver
  • Orthopädische Hilfsmittel

 

Physiotherapie:

  • Massagen
  • Laser/Ultraschalltherapie
  • Magnetfeldtherapie
  • Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Muskelaufbau

 

Wie kannst Du Deinen Hund unterstützen

Heiße Rolle, die Hunde lieben die heiße Rolle und vor einer Massage gibt es nichts besseres um die Muskulatur vorzuerwärmen.

  • Hier findest Du eine Beschreibung für die heiße Rolle:

Heiße Rolle für den Hund – Tiergesundheits-Akademie

 

  • Und hier findest Du noch ein Video dazu:

Heiße Rolle – Tiergesundheits-Akademie

 

  • Retterspitzwickel haben sich auch bei Arthrose bewährt

Retterspitz-Wickel – Tiergesundheits-Akademie

 

Massage

Du kannst Deinen eigenen Hund regelmäßig massieren. Am besten lass Dir verschiedene Massagegriffe von Deinem behandelnden Therapeuten zeigen.

Orthopädische Hilfsmittel

Manche Tiere benötigen zur Unterstützung evtl. auch eine Bandage und manchmal auch einen Rollwagen, lass Dich hierzu am besten von Deinem behandelnden Therapeuten beraten, oder wende Dich an ein Sanitätshaus für Tiere.

 

Arthrose will bewegt werden und das wollen auch unsere Hunde.

Empfehlenswert sollte man mit einem Arthrose Hund, kürzere Spaziergänge gehen und dafür evtl. öfter. Von der Zeit sollte man solange gehen, solange er nicht lahmt. Fängt er beim Spaziergang schon das lahmen an, treten natürlich auch viel schneller wieder Verspannungen und Schmerzen auf. Die Spaziergänge individuell gestalten, somit ist auch die Gelenkbelastung nicht so groß.

Was man aber auf keinen Fall machen sollte, seinen Hund mit Arthrose schonen. Wenn wir unsere Hunde ruhig halten, rosten die Gelenke ein und die Probleme werden noch größer.

Ein arthrotisch verändertes Gelenk, muss wieder mobilisiert werden, somit kann auch das Fortschreiten der Arthrose eingedämmt werden. Die Muskulatur wird gefördert und man kann den Bewegungsradius in dem betroffenen Gelenk durchaus wieder vergrößern.

Auch unsere Hunde mit Arthrose wollen Lebensqualität erfahren und nicht ins Eck gestellt werden.

 

 

 

 

Ein Kommentar

  1. Hallo liebes Team,
    uns wurde damals vom TA gesagt, wir sollen unseren Hund schonen und nicht mehr so große Strecken gehen, sonst würde sich seine Arthrose verschlechtern.
    Unsere Physio hat genau das Gegenteil gesagt. Bewegung ist wichtig, natürlich nicht gleich große Runden gehen, aber gezielt adäquat bewegen ist wichtig für die Arthrose.
    Und genau das haben wir getan, wir haben unsere Runden wieder langsam angepasst und mit Kollagen und Grünlippmuschel untersützt.
    Heute können wir wieder größere Runden gehen ohne das er gleich lahmt. Wir machen gezielte Übungen zuhause und schauen wie er sich verhält.
    Arthrose ist kein Todesurteil und kann durchaus auch mit NEM’s super unterstützt werden. Unser Hund wird dieses Jahr 15, ja er ist langsamer unterwegs aber freut sich wie Bolle wenn wir rausgehen mit ihm.
    Danke für den Beitrag.

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